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Kabarettist
Marco Tschirpke
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13/06/2010
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Marco Tschirpke

Skuriles Klavier-Kabarett

Aktuelle Programme:

"Lauf, Masche, lauf"

„Ich´n Lied - du´n Lied“ mit Sebastian Krämer

"Der Himmel ist voll Dampf" - Tschirpke singt Peter Hacks


Es gibt Leute, die in jeder wie auch immer eingerichteten Welt Protestlieder schreiben wĂĽrden.


Die Lyrik von Marco Tschirpke operiert vom anderen Ende her: Er kritisiert nicht die Zustände, sondern lobt die Utopien. Ihn dabei straucheln zu sehen ist nur eine der Freuden, die der studierte Pianist seinem Publikum gewährt.


Geboren 1975 in der Nähe Brandenburgs schickte ihn ein freundlicher Herr vom Arbeitsamt nach dem Abitur ins Emsland zu einer Berufsausbildung als Verkäufer, doch Tschirpke fühlte sich zu Höherem berufen und ging in die Altenpflege. Folgten ein Studium der Musiktheorie und die Ein-sicht, daß es bei der Theorie nicht bleiben müsse.


Seit etwa dieser Zeit hat die deutschsprachige Kabarettwelt einen Querschiesser zu erdulden,

dessen Projektil das geschliffene Wort ist, und dessen eigensinniger Klavierstil nicht zuletzt die

Frage aufwirft, ob dergleichen der Gesundheit noch zuträglich ist.


Aktuelle CDs/Buch:

„Lapsuslieder 2“ u. Lapsuslieder 3“ (FEEZ Entertainment)

„Ich´n Lied - du´n Lied“ (mit Sebastian Krämer, Reptiphon)

Gedichtband „Der Onkel und die Katze“ (Verlag André Thiele)


Pressestimmen:

Marco Tschirpkes Musikkabarett strahlt wie eine Preziose, die auch noch glänzen wird, wenn sich die Kollegen in den Arenen abgenutzt haben.

Hamburger Morgenpost, 10.12.2007


Marco Tschirpke - ein ganz zarter Rabauke.

„Capriccio“/BR Fernsehen, 18.10.2007


Daß einige Plätze frei blieben, war dem plötzlichen Wintereinbruch und glatten Straßen zuzuschreiben.

Westfälische Rundschau, 29.01.2007


Eine Welt voll Sprachwitz, politisch nicht unbedingt korrekt, durchsetzt von Poesie, Ironie und subtilem Sarkasmus …

Eine graue Maus, der Antityp zur Rampensau.

Heilbronner Stimme, 30.10.2006


Mit seinen skurrilen Kürzest-Liedern kitzelte er sämtliche Lachnuancen aus den eingefleischten Kulturfans heraus.

St. Galler Tagblatt (Schweiz), 16.06.2006


… nach dem ersten Stück, das bereits in der Lage ist, den Saal mitzureißen in einen Strudel musikkabarettistischer Absurditäten, die keine Pause erlauben, es ganz im Gegenteil stets erfordern, die Ohren weit aufzusperren. Denn sonst vermag man sie nicht zu erhaschen, die vorbeifliegenden Pointen des so schüchtern wirkenden Wahlberliners, der auf der Bühne offensichtlich nur zwei Gemütszustände zu kennen scheint: introvertiert-verlegen (dann fummelt er auf eine liebevoll kruschtelnde Art mit dem Mikro umeinander) - oder extrovertiert im berauschten Zwiegespräch mit dem Klavier, dem der begnadet aufspielende Pianist ein schier unfassbares Kaleidoskop gewohnter und ungewohnter Töne zu entlocken weiß. bruchsal.de, 16.01.2006


Tschirpke spielte dauernd mit überraschenden Wendungen … Je länger seine Darbietung dauerte, je mehr erwartete man ebendiese pointiert gesetzten Wendungen, und seine grosse Klasse war es, dass er sie so zu setzen verstand, dass man trotz der Erwartung immer wieder überrascht wurde. Willisauer Bote (Schweiz), 18.11.2005